Weiterbildung Psychotraumatologie für Pflegefachpersonen in Thüringen

Sicher handeln im Kontakt mit traumatisierten Patientinnen und Patienten im klinischen Alltag

Traumatisierte Patientinnen und Patienten stellen im stationären und teilstationären Setting besondere Anforderungen an Pflegefachpersonen. Affektüberflutung, Dissoziationen, Rückzug, Aggression oder Bindungsabbrüche sind keine Ausnahmen, sondern Teil des Alltags, insbesondere in psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen.

Diese Weiterbildung vermittelt fundierte Grundlagen der Psychotraumatologie und übersetzt sie konsequent in pflegerisches Handeln. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit belastenden Situationen zu gewinnen, die Pflegebeziehung bewusst zu gestalten und gleichzeitig die eigene psychische Gesundheit zu schützen.

Eine Dozentin steht vor Weiterbildungsteilnehmern und erklärt einen Sachverhalt - Symbolbild Weiterbildung Psychotraumatologie für Pflegende

Ziel der Psychotraumatologie Weiterbildung

Pflegefachpersonen erwerben ein praxisnahes Verständnis psychotraumatologischer Zusammenhänge und lernen konkrete Interventionen kennen, die im klinischen Pflegealltag unmittelbar anwendbar sind.
Der Fokus liegt auf:

• dem Verstehen traumabedingter Reaktionen,
• dem professionellen Umgang mit Nähe, Distanz und Grenzen,
• der Stabilisierung von Patient:innen in akuten Situationen,
• sowie der eigenen Entlastung im beruflichen Kontext.

Fallbeispiele aus der Praxis der Teilnehmenden werden gezielt einbezogen.

Für wen ist die Weiterbildung geeignet?

Pflegefachpersonen im klinischen Setting, insbesondere:

• Psychiatrie
• Psychosomatik
• Akutstationen mit psychisch belasteten Patient:innen
• somatische Fachbereiche mit hohem Anteil an Traumafolgestörungen
Andere Fachbereiche sind ausdrücklich nicht ausgeschlossen.

Inhalte und Schwerpunkte der Weiterbildung

Die Weiterbildung Psychotraumatologie umfasst insgesamt … Stunden.
Freitag und Samstag, jeweils 09:00–18:00 Uhr

• Grundlagen der Psychotraumatologie
• Neurobiologische Prozesse bei Traumatisierungen und deren Bedeutung für die Pflege
• Dissoziative Zustände erkennen und professionell begleiten
• Phasen traumatherapeutischer Prozesse und ihre Relevanz für die Pflegepraxis
• Formen der Traumatherapie und ihre Schnittstellen zur Pflege
• Ressourcenorientierte Gestaltung der Pflegebeziehung
• Pflegeinterventionen bei traumatisierten Patient:innen
• Achtsamkeitsbasierte Interventionen im Stationsalltag
• Strategien zur Stressbewältigung und Selbstfürsorge

Methoden zur Vermittlung

• Fachlicher Input
• Rollenspiele
• Gruppenarbeit
• Interventionen und Fallbesprechungen
• Achtsamkeitsübungen

Organisatorisches zur Weiterbildung

Zeiten

Sie Weiterbildung Psychotraumatologie umfasst insgesamt … Stunden.
Freitag und Samstag, jeweils 09:00–18:00 Uhr

Gebühren

Teilnahmegebühr:270,-EUR

Referentin

Ursula Schmieg
B. A. Psychische Gesundheit / Psychiatrische Pflege
M. A. Organisationsentwicklung und Supervision

Anmeldung und Kontakt

Sie sind unsicher, welche Weiterbildung zu Ihrer beruflichen Situation passt? Schreiben Sie uns eine Nachricht. Gern beraten wir Sie.

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